1945 - 1948


Nach Kriegsende am 07. Mai 1945 kehrten die ersten Musiker wieder nach Hause, darunter auch Franz Höller. Er ging sofort daran, die Ortmsuik wieder zu organisieren. Seiner Initiative war es auch zu verdanken, daß die Musik am Fronleichnamstag 1945 mit Aushilfen aus Ebensee in der Kirche spielen konnte. In dieser Zeit hatte es auch einige Musiker nach Traunkirchen verschlagen, darunter ein Flötist der Wiener Symphoniker, Rupert Schwarzbauer, der die Kapelle bis zur Heimkehr von Fritz Retzer leitete.
Franz Höller war ein Motor der Musik. Er unterrichtete viele junge Leute welche heute der Kern der Ortsmusik sind. Am 24. Juni 1946 spielte die Ortsmusik für die Amerikaner das erste Platzkonzert, mit Aushilfen von Ebensee, vor Hotel Post. Die Traunkirchner durften sich das Konzert nur von der anderen Straßenseite anhören. Es war damals ein großes Ereignis und musikalisch ging es wieder schnell aufwärts.
Im Winter 1945 wurde Fritz Feichtinger zum Obmann der Ortsmusik gewählt. Im September 1946 nimmt die Ortsmusik in Bad-Ischl an einem Wertungsspiel teil. Mit der Quvertüre "Allessandro Stradella" wurde ein 3. Rang erreicht. Im Jahr 1947 ging man daran, einen Musikpavillion zu bauen, der am Pingstsonntag 1948 feierlich eröffnet werden konnte. Weiters wurde im September von Fritz Feichtinger eine Fahrt nach Wien zu einem großen Winzerfest organisiert. Die Fahrt mit dem Zug und Auto war natürlich ein abenteuerliches Unternehmen. Der Höhepunkt war damals der Festzug zum Rathaus, ein Ständchen bei Bgm. Dr. Körner und beim Rathaus das Turmblasen.